|
Hierzu soll die folgende SIPOC-Betrachtung als Grundlage dienen. SIPOC-Diagramme
sind ein sehr nützliches Hilfsmittel während der "Define"-Phase
einer 6-Sigma Untersuchung, da sie für jeden Teilprozess die charakteristischen
Kenngrößen aufzeigen.
S - Supplier:
Dies kann jeder interne oder externe Zulieferer oder Service-Anbieter
für den Prozess sein.
I - Input:
Beschrieben werden hiermit die Eingangsgrößen, die ein Prozess
benötigt, um eine entsprechende Ausgabe - ein Produkt oder einen
Service - zu erzeugen.
P - Process:
Die eigentliche Durchführung der gestellten Aufgabe. Der Prozess
stellt aus den Eingangsgrößen unter Verwendung von Ressourcen
ein entsprechendes Ergebnis als Ausgangsgröße her.
Auf den Prozess wirken negative Einflussgrößen (Opportunities)
ein, die ja nach ihrer Relevanz für den Kunden als "Critical
to Quality" eingestuft werden. Je weniger sich diese Opportunities
auf den Output des Prozesses qualitativ auswirken, desto "robuster"
ist der Prozess.
O - Output:
Das Ergebnis eines Prozesses. Bei einer Prozesskette stellt der Output
eines Prozess-Schrittes den Input des Folgeschrittes dar.
C - Customer:
Der Empfänger der Ergebnisse eines Prozesses ist der Kunde. Dies
ist auch in dieser Betrachtung einzelner Prozessschritte so.
|